Move your Money

Dieser Artikel stellt KEINE Anlageempfehlung dar. Sie sollten niemals auf solche Menschen hören, die Wunder mit und an ihrem Geld vollbringen wollen. Immer erst selbst informieren und anschließend eigenverantwortlich entscheiden.

Durch das blog Nationale Schulden bin ich auf einen interesante Idee gestossen, die gerade in den USA verbreitet wird: „Move your Money“! Dies besagt nichts weiter, als dass man seine Konten bei den großen Banken – den „Global Playern“ auflösen sollte um sein Geld bei regionalen „community banks“ anzulegen. Ich denke, diese sind so etwas wie Sparkassen in den USA.

Dazu gibt es auch ein nettes youtube-Video:

Diese Idee ist durchaus bedenkenswert. Die jüngste Finanzkrise hat mehrere Dinge gezeigt: Eine vernünftige Regulation der globalen Finanzströme ist nicht möglich. Und: Es ist ebenso unmöglich, für geradezu aberwitzige Summen die beste Anlagemöglichkeit weltweit zu finden. Ohne die massive und meiner Meinung nach kriminelle Intervention der Staaten wären wohl die meisten Großbanken Pleite gegangen. Zumindest in Deutschland wären wohl am ehesten noch die Genossenschaftsbanken und Teile der Sparkassen unbeschadet aus der Krise hervorgegangen. Also handelt man auch im Eigeninteresse, wenn man sein Geld bei kleinen Instituten anlegt.

Gerade für die Linken würde sich ein solcher Schritt geradezu anbieten: Anstatt eine weltweite Demokratisierung der Finanzmärkte zu fordern (wie denn?), lieber ein Konto bei der Sparkasse eröffnen. Diese ist öffentlich-rechtlich und man kann auf kommunaler Ebene demokratische Kontrolle ausüben. Anstatt die Verstaatlichung von Banken zu fordern (also ob der Staat besser könnte), doch einfach Miteigentümer einer Genossenschaftsbank werden. Die MLPD streitet vor Gericht immer noch dafür, dass sie Konten bei den Bankkonzernen führen darf, anstatt sich mal auf die sozialistischen Wurzeln zu besinnen. Na, wem nicht zu helfen ist…

Allen anderen empfehle ich, sich über die Move your Money-Initiative in den USA zu informieren und die eigenen Schritte zu überdenken.

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2 Antworten to “Move your Money”

  1. Ist das nicht Klasse, wie WordPress „behind the screens“ vernetzt!? Welch ein Vergnügen, diese Pingbacks! Und dann so ’n schickes Thema zum Titel Staunen und Wundern!

    More power to your blogging elbows!

    Herzlichst,
    Sabine
    http://www.NationaleSchulden.eu

  2. Hallo,

    schön dass es Blogsysteme wie WordPress gibt und Google. Diese Aktion sucht und braucht Unterstützer.

    Wir von attac Frechen haben schnell gehandelt und mit der folgenden Webseite

    http://www.Move-Your-Money.org

    diese registriert und zeigt derzeit auf unseren Artikel dieser Regionalgruppe Frechen im Rhein-Erft-Kreis an der Stadtgrenze zu Köln.

    Wir suchen Unterstützer in jeder Form, sei es dankenswerter Weise einem Kommentar oder mit tatkräftiger Unterstützung im Web, Flyer, Logo-Entwicklung etc. und natürlich im Weitersagen und Schreiben von Blogs.

    Wäre toll hier aus dem Netz Hilfe zu erhalten, um endlich das Kasino zu schließen.
    Wir sind die Tröpchen, die zum reißenden Fluß werden und ganze Felsen zum Einsturz bringen! Mach mit !

    Wir können mehr erreichen, als wir es von unseren Politikern immer wünschen und dies nur in Form von wählen oder Nicht-wählen.

    Gruss
    Andreas Zech

    attac Frechen
    http://www.attac-frechen.de

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