Prinzipien der Marktwirtschaft – nach Walter Eucken

Die Geldpolitik, die ich im vorangegangen Artikel versucht habe darzustellen gehört zu den „konstituierenden“ Prinzipien der Ordnungspolitik, die Walter Eucken aufgestellt hat. Diese sind seiner Meinung nach essentiell für das funktionieren einer Marktwirtschaft. Alle diese Prinzipien kann man – anhand einschlägiger Zitate – hier nachlesen.

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2 Antworten to “Prinzipien der Marktwirtschaft – nach Walter Eucken”

  1. Eucken war ein Fan der Zentralverwaltungswirtschaft und ein machtverliebter Statist, KEIN Liberaler und die Marktwirtschaft hat er auch nie begriffen, sonst haette er nicht Markteingriffen das Wort geredet!

  2. Ich kann in keinem der beiden Hauptwerken Euckens erkennen, dass er ein Fan der Zentralverwaltungswirtschaft gewesen wäre. Ganz im Gegenteil – in den „Grundsätzen der wirtschaftspolitik“ weisst er gerade die Unvereinbarkeit von zentraler Verwaltung und freiheitlicher Gesellschaftsordnung nach und lässt keinen Zweifel daran, auf welcher Seite er steht. „Wird die Politik zentraler Leitung des Wirtschaftsprozesses konsequent durchgeführt, so verliert der Staat den Charakter des Rechtsstaats. Ohne Verwirklichung des Rechtsstaats aber gibt es keine Freiheit der Person.“
    Auch hat er Markteingriffen nicht das Wort geredet. Ich denke, dass seine Kritik der Monopole oft missverstanden wird. Er war der Meinung, dass insbesondere falsche Wirtschaftpolitik (nämlich die der ständigen Eingriffe und falscher Anreizsysteme) die Monopolbildung befördert und dass es für die Verwirklichung einer freiheitlichen Wirtschaftsordnung nötig wäre, diese Monopole zu zerschlagen. Zwar sieht er ein Kartellamt vor, denkt jedoch dass dieses nur sehr selten tätig werden müsste, da ein freier Markt generell hemmend auf die Bildung von Monopolen wirkt.

    Ihre Behauptung, Eucken verstünde nichts von Marktwirtschaft trifft mich persönlich sehr, da seine Grundlagen der Nationalökonomie doch zentral für mein Selbststudium der Wirtschaft war (und ist) und ich mir einbilde gerade daraus viel über wirtschaftliche Zusammenhänge gelernt zu haben. Vielleicht können Sie ihre Kritik etwas weiter ausbauen? Ich lerne immer gerne hinzu.

    Was ist eigentlich ein „machtverliebter Statist“?

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